Matrix Uhrenfabrik
Ein 1,1/2 geschossiger Baukörper, der zur nordwestlichen Grenze gestaffelt wird - um eine maximale Ausnutzung innerhalb der Baufluchten zu erreichen - begleitet nahezu die gesamte Tiefenerschliessung des Grundstücks und lässt somit für den Besucher einen grosszügigen Eingang entstehen.
Die Raumfolge ist logisch konsequent in vier Teile gegliedert:
Der Schmuckkasten ist der Auftakt. Er bietet Raum für Ausstellungen und Mitarbeiterseminare und eröffnet den Blick in das Innere der angeschlossenen Räume.
Die Manufaktur befindet sich hinter der schützenden Schale des Erdgeschosses - hier entstehen Präzisionsprodukte. Ihr angegliedert sind die zugehörigen Lager und Nebenräume sowie der Haupteingangsbereich für Besucher des Hauses.
Der Warenumschlag liegt auf der Gebäuderückseite nahe der neuen Zuwegung über den Philosophenweg. Damit entfallen Kreuzungen mit dem Besucherverkehr.
Im Obergeschoss liegt das administrative Zentrum des Gebäudes: Kantine, Büroflächen und Konferenzräume mit Ausblicken in den zweigeschossigen Schmuckkasten. Eine Dachterrasse zur nordwestlichen Grenze ensteht durch die Gebäudestaffelung.
photo: RHWL Architects
© 2012 RHWL Architects   
Matrix Uhrenfabrik
Bremen
 
€4 Millionen | Fertigstellung 2006